Die meisten Trainingspläne im Internet setzen voraus, dass man Montag, Mittwoch und Freitag um dieselbe Zeit frei hat. Das ist für viele Freelancer schlicht nicht die Realität.

Tobias Wernke, Webentwickler aus Leipzig, beschreibt es so: Manche Wochen habe ich vier freie Stunden, manche keine einzige.

Das Problem mit klassischen Plänen

Feste Pläne erzeugen Druck, wenn man sie nicht einhält. Dieser Druck führt oft dazu, dass man ganz aufhört - nicht weil das Training schlecht war, sondern weil der Rahmen nicht passte.

Flexible Alternativen im Vergleich

  • Mindesteinheit-Ansatz: Täglich mindestens 15 Minuten, egal wann. Niedrige Schwelle, hohe Kontinuität.
  • Blocktraining: Wenn Zeit da ist, wird intensiver trainiert. Funktioniert gut in ruhigen Phasen, bricht bei Hochbetrieb ein.
  • Opportunistisches Training: Bewegung wird in bestehende Abläufe eingebaut - Treppen, Wege, kurze Pausen. Kaum messbar, aber beständig.

Was tatsächlich hält

Der Mindesteinheit-Ansatz war in meiner Beobachtung am stabilsten. Nicht weil er optimal ist, sondern weil er selten komplett ausfällt.

Wer sechs Wochen lang täglich 15 Minuten läuft, hat mehr Ausdauer aufgebaut als jemand, der dreimal pro Woche plant und es zweimal schafft.