Freelancer haben keinen festen Feierabend. Das macht strukturiertes Training schwieriger als es klingt.
Ich habe über ein Jahr verschiedene Ausdauerformen ausprobiert und verglichen - nicht als Sportler, sondern als jemand mit wechselnder Auftragslage und schlechtem Schlafrhythmus.
Methoden im Vergleich
- Laufen (3x pro Woche, 30 Min): Niedrige Einstiegshürde, kein Equipment, aber bei Regen oder Reisen schwer durchzuhalten.
- Radfahren (indoor, Zwift): Wetterunabhängig, teuer im Setup, aber gut kombinierbar mit Podcasts oder Weiterbildung.
- Schwimmen: Gelenkschonend, erfordert feste Hallenzeiten - schlecht vereinbar mit unvorhersehbaren Kundenterminen.
- Seilspringen: Günstig, überall machbar, aber in 20 Minuten intensiver als erwartet.
Was den Unterschied macht
Nicht die Methode entscheidet, sondern wie gut sie sich in unregelmäßige Wochen einfügt. Laufen und Seilspringen schnitten hier am besten ab.
Schwimmen fiel bei mir nach sechs Wochen weg - nicht wegen fehlender Motivation, sondern wegen Terminproblemen mit dem Hallenbad.
Ein ehrliches Fazit
Kein Trainingsplan überlebt den ersten schwierigen Projektmonat unverändert. Wer das akzeptiert, wählt eine Methode mit möglichst wenig externen Abhängigkeiten.
Für die meisten Freelancer bedeutet das: einfach, günstig, ortsunabhängig.